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Die angekündigte Interpellation Schöngrün wurde am Dienstagnachmittag (26.001.10) eingereicht. / 29.01.2010


Die CVP/EVP/glp-Fraktion hat am Dienstagnachmittag in einer Extra-Sitzung die Vorfälle rund um die Strafanstalt Schöngrün, sowie den Bericht der Administrativ-Untersuchungskommission thematisiert. Nach intensiver Diskussion und der Auswertung der Antworten auf die Interpellation, die am Sessionsvormittag im Kantonsrat im Eiltempo durchgewunken wurde, ist die ebenfalls am Vormittag angekündigte eigene Interpellation zum Schöngrün besprochen, bereinigt und verabschiedet worden.
Die CVP/EVP/glp-Fraktion erwartet insbesondere vom Departement, dass die im gegenseitigen Einverständnis beschlossene Versetzung des Direktors der Strafanstalt per sofort vorgenommen wird. Diese Erwartungshaltung wurde im übrigen während der Diskussion des dringlichen Vorstosses auch von anderen Fraktionen mehr oder weniger deutlich zum Ausdruck gebracht. Die jetzige Situation scheint für beide Seiten untragbar. Einerseits für den Direktor, der von seinen Untergebenen kaum mehr ernst genommen werden könnte, weil er ja faktisch von seinem Posten enthoben wurde. Andrerseits auch für die Untergebenen, die vor der Untersuchungskommission gegen den Direktor aussagen mussten und jetzt wieder wie vorher mit ihm zusammenarbeiten.
Die CVP musste zur Kenntnis nehmen, dass die damals teilweise von der Boulevardpresse benützten Ausdrücke die Situation um die Station Bleichenberg treffend charakterisierten.
Die Fraktion befürchtet, dass der Ruf des Kantons Solothurn als Anbieter von Strafvollzugs-plätzen leiden wird, wenn nicht vom Regierungsrat sofort entsprechende Massnahmen beschlossen und auch sofort umgesetzt werden, dies betrifft u.a. das fehlende Sicherheits-konzept, die Drogensituation und die gesundheitliche Ueberwachung der Gefangenen.
Weiter ist festgestellt worden, dass es dringend nötig ist, die Erkenntnisse aus der Erhebung der Arbeitsplatzzufriedenheit des Personals nun ohne Verzug umzusetzen um so dem Personal die nötige Sicherheit und Rückendeckung im Umgang mit den Insassen zu geben.
Die CVP/EVP/glp-Fraktion will zudem nächstens in einem Vorstoss untersuchen lassen, wie weit die wirkungsorientierte Verwaltungsführung (WOV) dazu führen kann, dass Missstände nicht erkannt werden, weil die entsprechenden Faktoren im Globalbudget weder als Ziel, noch als Indikator, Messgrösse oder Budgetvorgabe vorkommen und dementsprechend bei schematisierten Mitarbeiterbeurteilungen keine Beachtung finden.



Für die CVP/EVP/glp – Fraktion:
Roland Heim, Präsident

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Ständerats-Ersatzwahlen - 2. Wahlgang vom 24. Januar 2010 / 02.12.2009
Roland Fürst bereit für den 2. Wahlgang


Einstimmig hat der Kantonalvorstand beschlossen beim 2. Wahl-
gang vom 24. Januar 2010 teilzunehmen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben mit knapp 60% gezeigt, dass sie einen bürgerlichen Kandidaten bevorzugen. Mit seinem Glanzresultat hat Roland Fürst gezeigt, dass er die besseren Chancen hat, diesen Sitz zurück zu holen.
Die SVP hat mit ihrem Rückzug und der gleichzeitigen Ankündigung eines neuen Kandidaten gezeigt, dass es ihr nicht ernst ist, den Sitz in bürgerlicher Hand zu wissen.
Nach 2003 würde sich somit das Szenario wiederholen, dass mit Hilfe der sogenannt „gradlinigen, bürgerlichen“ SVP, der Kandidat der Linken das Rennen macht.
Die CVP erachtet es als ihre Pflicht, den Wählerinnen und Wählern die solche Machenschaften nicht goutieren, mit Roland Fürst einen Kandidaten zur Auswahl zu stellen, der mit bürgerlicher Gesinnung im Bundeshaus für unseren Kanton einsteht. Die Weichen sind nun gestellt, in welche Richtung der Zug ab dem 24. Januar 2010 fährt, entscheidet die verantwortungsbewusste Wählerschaft.

Roland Fürst verzichtet auf Kantonsratspräsidium / 22.11.2009

Solothurn: Ständeratskandidat der CVP sorgt lange vor den Wahlen für klare Verhältnisse



Roland Fürst ist designierter Präsident des Kantonsparlaments, verzichtet aber auf dieses Amt. Damit sorgt er lange vor den Ständeratsersatzwahlen für klare Verhältnisse. Ständeratskandidat und bald Kantonsratspräsident passe nicht zusammen, macht Fürst deutlich.


Für viele Politikerinnen und Politiker ist es das höchste aller Gefühle, wenn sie ein kantonales Parlament für ein Jahr präsidieren können. Der Solothurner Kantonsrat Roland Fürst (CVP, Gunzgen) verzichtet auf dieses würdevolle Amt, das er im nächsten Jahr hätte ausüben dürfen.

„Ich will frühzeitig klare Verhältnisse schaffen, die Einwohnerinnen und Einwohner unseres Kantons sollen wissen, woran sie sind“, erklärte Fürst an einer Medienkonferenz. Fürst kandidiert für den freigewordenen Ständeratssitz, die Wahlen finden am 29. November statt. Würde er gewählt, ergäbe sich mit dem Kantonsratspräsidium eine Ämterkumulation, die Fürst ablehnt.

Auf Nummer sicher zu gehen, sei nicht seine Art, betonte der Direktor der Solothurner Handelskammer. „Angenommen, ich würde im zweiten Wahlgang von Ende Januar 2010 als Ständerat gewählt, müsste das kantonale Parlament im März bereits wieder einen neuen Präsidenten bestimmen. Das würde den Ratsbetrieb und die CVP belasten.“ Entsprechend stellt Fürst die Weichen schon jetzt, die Entscheidung fällte er am letzten Wochenende, nach einem Gespräch mit der Parteispitze. Schafft er den Sprung in den Ständerat, wird er als Kantonsrat zurücktreten.

Annelies Peduzzi, die Präsidentin der kantonalen CVP, ist froh, dass ihre Partei „genug Zeit hat, die Nachfolge in Ruhe zu regeln“. Ein anderes CVP-Mitglied der Kantonsratsfraktion solle deshalb anstelle von Fürst das Präsidium übernehmen, sagte sie vor den Medien: „Fraktionschef Roland Heim und ich werden dieses Wahlgeschäft in den nächsten Wochen aufgleisen.“ Turnusgemäss sind im nächsten Jahr die Christlichdemokraten an der Reihe.

Für Ständeratskandidat Roland Fürst ist klar: „Ich werde einen fairen und sportlichen Wahlkampf bestreiten. Wichtig ist, dass die Stimmberechtigten eine echte Auswahl haben. Sie entscheiden, ob in Zukunft ein Gewerkschafter oder ein Wirtschaftsvertreter in Bern wirkt“, bringt es Fürst auf den Punkt. Und was, wenn er nicht gewählt wird? „Dann arbeite ich wie bis anhin mit Feuer und Freude als Kantonsrat weiter.“ (pd)

Kontakt:

  • Annelies Peduzzi, 079 462 21 43 Mail: peduzzi@bluewin.ch
    erreichbar von 10.00 bis 22.00

  • Roland Fürst, 079 311 21 10 Mail: roland.fuerst@ggs.ch
    erreichbar von 10.00 bis 22.00


  • Foto: Wird zusammen mit dieser Medienmitteilung in Webauflösung verschickt. Sollten Sie eine in hoher Auflösung benötigen, reicht ein Anruf, bzw. eine Mail.

    Service zu den Wahlen:
    Die Ständeratsersatzwahlen finden am 29. November statt. Dabei handelt es sich auch um einen eidgenössischen Abstimmungstermin. Die Anmeldefrist läuft am Montag, 12. Oktober um 17 Uhr ab. Bislang wurden Roberto Zanetti (SP, Gerlafingen) und Roland Fürst von ihren Parteien nominiert. Beim ersten Wahlgang gilt das absolute Mehr. Ein allfälliger zweiter Wahlgang fände am 24. Januar 2010 statt. An diesem Termin finden keine eidgenössischen Abstimmungen statt. Im zweiten Wahlgang gilt das relative Mehr, d.h. gewählt ist, wer am meisten Stimmen auf sich vereint.

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