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Medienmitteilung zu A 040/2010, Finanzierung des Parkhauses beim Kantonsspital Olten / 13.05.2010
Parkhaus beim Kantonsspital Olten ausgebremst

Der Kantonsrat hat unter Namensaufruf dem dringlichen Auftrag von Markus Schneider (SP, Solothurn) zugestimmt, der eine alternative Finanzierung des Parkhauses beim Kantonsspital Olten verlangt. 51 befürwortende Ratsmitglieder setzten sich gegen 45 Gegnerinnen und Gegner durch und verhindern somit vorerst die Realisierung des dringend notwendigen Parkhauses.


Die CVP/EVP/glp-Fraktion setzte sich als einzige Fraktion geschlossen für die Realisierung des Parkhauses ein und ist enttäuscht, dass mit wenig stichhaltigen Argumenten ein umsetzungsbereites Projekt beerdigt und ein sachlich unbestrittener Bau sistiert wurde. Das für den Kanton Solothurn sehr vorteilhafte und fertige Projekt mit einem Baurechtsvertrag als Grundlage hätte dem Kanton keinerlei Kosten beschert, sehr wohl aber Einnahmen ohne Baukosten- oder Inflationsrisiken.

Diese Variante muss jetzt abgeschrieben werden und einem vermutlich teureren Finanzierungsmodell weichen. Zudem erfährt das Projekt wesentliche Verzögerungen von mindestens einem Jahr, ist doch die Botschaft an den Kantonsrat zu erarbeiten und eine entsprechende Ausschreibung durchzuführen. Zudem ist eine Volksabstimmung vorgesehen und damit ist die Realisierung des Baus grundsätzlich in Frage gestellt.

Leider konnte selbst die positive Beurteilung der kantonalen Finanzkontrolle das Projekt nicht retten und der Verdacht liegt nahe, dass teilweise nicht sachlich sondern parteipolitisch motiviert das Geschäft zu Fall gebracht und wissentlich in Kauf genommen wurde, dass der Bau zumindest verzögert, vermutlich verteuert und potenziell als Ganzes gefährdet wird.
Parkhaus beim Kantonsspital Olten ausgebremst
Roland Fürst, Kantonsrat

Die CVP/EVP/glp-Fraktion bedauert, dass deshalb Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende des Kantonsspitals Olten weiterhin keine Parkplätze finden werden und die Anwohner sich auch künftig mit Parkplatz-suchenden Autofahrern belästigt sehen.

Die angekündigte Interpellation Schöngrün wurde am Dienstagnachmittag (26.001.10) eingereicht. / 29.01.2010


Die CVP/EVP/glp-Fraktion hat am Dienstagnachmittag in einer Extra-Sitzung die Vorfälle rund um die Strafanstalt Schöngrün, sowie den Bericht der Administrativ-Untersuchungskommission thematisiert. Nach intensiver Diskussion und der Auswertung der Antworten auf die Interpellation, die am Sessionsvormittag im Kantonsrat im Eiltempo durchgewunken wurde, ist die ebenfalls am Vormittag angekündigte eigene Interpellation zum Schöngrün besprochen, bereinigt und verabschiedet worden.
Die CVP/EVP/glp-Fraktion erwartet insbesondere vom Departement, dass die im gegenseitigen Einverständnis beschlossene Versetzung des Direktors der Strafanstalt per sofort vorgenommen wird. Diese Erwartungshaltung wurde im übrigen während der Diskussion des dringlichen Vorstosses auch von anderen Fraktionen mehr oder weniger deutlich zum Ausdruck gebracht. Die jetzige Situation scheint für beide Seiten untragbar. Einerseits für den Direktor, der von seinen Untergebenen kaum mehr ernst genommen werden könnte, weil er ja faktisch von seinem Posten enthoben wurde. Andrerseits auch für die Untergebenen, die vor der Untersuchungskommission gegen den Direktor aussagen mussten und jetzt wieder wie vorher mit ihm zusammenarbeiten.
Die CVP musste zur Kenntnis nehmen, dass die damals teilweise von der Boulevardpresse benützten Ausdrücke die Situation um die Station Bleichenberg treffend charakterisierten.
Die Fraktion befürchtet, dass der Ruf des Kantons Solothurn als Anbieter von Strafvollzugs-plätzen leiden wird, wenn nicht vom Regierungsrat sofort entsprechende Massnahmen beschlossen und auch sofort umgesetzt werden, dies betrifft u.a. das fehlende Sicherheits-konzept, die Drogensituation und die gesundheitliche Ueberwachung der Gefangenen.
Weiter ist festgestellt worden, dass es dringend nötig ist, die Erkenntnisse aus der Erhebung der Arbeitsplatzzufriedenheit des Personals nun ohne Verzug umzusetzen um so dem Personal die nötige Sicherheit und Rückendeckung im Umgang mit den Insassen zu geben.
Die CVP/EVP/glp-Fraktion will zudem nächstens in einem Vorstoss untersuchen lassen, wie weit die wirkungsorientierte Verwaltungsführung (WOV) dazu führen kann, dass Missstände nicht erkannt werden, weil die entsprechenden Faktoren im Globalbudget weder als Ziel, noch als Indikator, Messgrösse oder Budgetvorgabe vorkommen und dementsprechend bei schematisierten Mitarbeiterbeurteilungen keine Beachtung finden.



Für die CVP/EVP/glp – Fraktion:
Roland Heim, Präsident

weiter zu Interpellationstext >>>


Ständerats-Ersatzwahlen - 2. Wahlgang vom 24. Januar 2010 / 02.12.2009
Roland Fürst bereit für den 2. Wahlgang


Einstimmig hat der Kantonalvorstand beschlossen beim 2. Wahl-
gang vom 24. Januar 2010 teilzunehmen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben mit knapp 60% gezeigt, dass sie einen bürgerlichen Kandidaten bevorzugen. Mit seinem Glanzresultat hat Roland Fürst gezeigt, dass er die besseren Chancen hat, diesen Sitz zurück zu holen.
Die SVP hat mit ihrem Rückzug und der gleichzeitigen Ankündigung eines neuen Kandidaten gezeigt, dass es ihr nicht ernst ist, den Sitz in bürgerlicher Hand zu wissen.
Nach 2003 würde sich somit das Szenario wiederholen, dass mit Hilfe der sogenannt „gradlinigen, bürgerlichen“ SVP, der Kandidat der Linken das Rennen macht.
Die CVP erachtet es als ihre Pflicht, den Wählerinnen und Wählern die solche Machenschaften nicht goutieren, mit Roland Fürst einen Kandidaten zur Auswahl zu stellen, der mit bürgerlicher Gesinnung im Bundeshaus für unseren Kanton einsteht. Die Weichen sind nun gestellt, in welche Richtung der Zug ab dem 24. Januar 2010 fährt, entscheidet die verantwortungsbewusste Wählerschaft.

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