| |
Motion der CVP Fraktion
CVP Fraktion, Martin Rötheli, 17.09.2003
1. Motionstext
Der Regierungsrat wird beauftragt, den Vermögenssteuersatz
auf ein Promille zu senken, damit vermögende Leute in unserem Kanton bleiben oder sogar zuziehen.
2. Begründung
Ab einem steuerbaren Vermögen von Fr. 200000.– beträgt
die einfache Vermögenssteuer
2.5 Promille. Mit den Ansätzen des Kantons (110%), der Gemeinden (120%) und der Kirche
(15%) klettert die Vermögenssteuer auf über 6 Promille. Finanzanlagen auf Sparkonten, Kassenobligationen aber auch Aktien (trotz der gesunkenen Börsenkurse) ergeben heute
kaum mehr als 2 % Barrendite. Die Vermögenssteuer frisst mit ihren 6 Promille also vorweg 30 % des Ertrages weg.
Die reine Einkommenssteuer (inkl. Bundessteuer) beträgt somit
bis 42 % des Einkommens. Die Gesamtbelastung von
Einkommens- und Vermögenssteuer kann somit markant über
50 %, zum Teil bis 70 bis 80% des erzielten Einkommens liegen.
Wer also ein erachtliches Vermögen und Einkommen erarbeitet, sucht bei einer derartigen Steuerbelastung ein steuergünstigeres Zuhause und den spürbaren Ausfall zahlt der Mittelstand.
2. Begründung
Ab einem steuerbaren Vermögen von Fr. 200000.– beträgt die einfache Vermögenssteuer
2,5 Promille. Mit den Ansätzen des Kantons (110%), der Gemeinden (120%) und der Kirche
(15%) klettert die Vermögenssteuer auf über 6 Promille. Finanzanlagen auf Sparkonten, Kassenobligationen aber auch Aktien (trotz der gesunkenen Börsenkurse) ergeben heute
kaum mehr als 2% Barrendite. Die Vermögenssteuer frisst mit ihren 6 Promille also vorweg 30 % des Ertrages weg.
Die reine Einkommenssteuer (inkl. Bundessteuer) beträgt somit
bis 42% des Einkommens. Die Gesamtbelastung von Einkom-
mens- und Vermögenssteuer kann somit markant über 50%,
zum Teil bis 70 bis 80% des erzielten Einkommens liegen.
Wer also ein erachtliches Vermögen und Einkommen erarbeitet, sucht bei einer derartigen Steuerbelastung ein steuergünstigeres Zuhause und den spürbaren Ausfall zahlt der Mittelstand.
zurück . . . |
|